• Schnarchen
    Fachleute unterscheiden zwischen dem relativ unkomplizierten "primären Schnarchen", das die Atmung der Schlafenden kaum beeinträchtigt, und dem gesundheitsschädlichen "obstruktiven Schnarchen", das die Atmung so stark behindert, dass sie beim Schlafen regelmäßig kurzzeitig aussetzt.
    Eine solche Atempause bezeichnen Mediziner als "Apnoe". "Das Schlaf-Apnoe-Syndrom entwickelt sich meist mit den Jahren aus einem unkomplizierten Schnarchen heraus". Deshalb sollten auch "normale", unkomplizierte Schnarcher möglichst die Ursache ihres Schnarchens klären.

    Ursachen und mögliche Erkrankungen

    Im Schlaf lässt die Spannkraft der gesamten Muskulatur nach. Dabei erschlafft auch die Muskulatur der oberen Luftwege. Beim Atmen beginnen dann unter bestimmten Voraussetzungen das Gaumensegel und Zäpfchen zu vibrieren, was die charakteristischen Schnarchgeräusche erzeugt.


    Verengte Luftwege
    Sind die oberen Luftwege verengt, steigt die Wahrscheinlichkeit zu schnarchen. Gründe dafür sind beispielsweise:

    - Schnupfen
    - Allergien
    - Nasennebenhöhlenentzündungen
    - Verkrümmungen der Nasenscheidewand
    - vergrößerte Gaumen- und Rachenmandeln

    Beim einfachen Schnarchen kann die Luft trotzdem noch in die Lungen strömen. Das Rachen- und Gaumengewebe kollabiert nicht vollständig, sondern vibriert aufgrund der entstandenen Turbulenzen. So entsteht das charakteristische Geräusch des Schnarchens.
    Je älter der Mensch wird, desto schlaffer werden auch diese Muskeln.

    Schlafexperten haben zwar bislang kein Mittel entdeckt, durch das sich die Rachenmuskulatur gezielt stärken ließe. Immerhin wissen sie aber, welche "Bösewichte" dazu führen, dass die betroffenen Muskeln noch schlaffer werden: Übergewicht, Alkohol und schwere Mahlzeiten. Zu viel Fett schlägt sich auch auf den Hals nieder. Durch eine solche Fettansammlung wird der Atemkanal entsprechend enger. Es gibt Menschen, die ein paar Kilo abnehmen und dann nicht mehr schnarchen."

    Alkohol wiederum entspannt - auch die Muskulatur im Rachenraum. Ein Mensch, der normalerweise geräuschlos schläft, kann nach einem Gläschen Wein vorm Schlafengehen zum Schnarcher werden.
    Beruhigungs- oder Schlafmittel haben eine ähnliche Wirkung.
    Last but not least: Die Lage ist entscheidend. "Sobald Sie auf dem Rücken liegen, sackt Ihr Zungengrund nach hinten und behindert den Luftzug. Die meisten 'harmlosen Schnarcher' schlafen nahezu geräuschfrei, sobald sie auf der Seite liegen.

    Hierzu gibt es im Fachhandel 'Rückenlageverhinderungswesten', aber im Grunde hat ein in das Rückenteil des Pyjamas eingenähter Tennisball einen ganz ähnlichen Effekt. Ebenso schafft das Schlafen mit erhöhtem Oberkörper manchmal Abhilfe. Schließlich könnten auch Zahnschienen, dafür sorgen, dass die Atemwege weit genug geöffnet bleiben.

    Wann sollten Sie zum Arzt?

    Spätestens wenn all diese Tipps und Hilfsmittel keine Wirkung (mehr) zeigen oder wenn die Schnarchenden sich tagsüber müde und unausgeschlafen fühlen, sollten sie sich ärztlichen Rat holen und die Ursache klären lassen, Empfehlenswert sind Hals-Nasen-Ohren-Ärzte (HNO) , um eine mögliche Behinderung der Atemwege abzuklären und gegebenenfalls behandeln zu lassen.

    Dies gilt insbesondere für Kinder. Bei ihnen sind vergrößerte Rachen- oder Gaumenmandeln sowie Polypen die häufigste Ursache für Schnarchen.

    Schlafapnoe: Gefährliche Atemaussetzer

    Die Atemwege sind dann so eng, dass sie im Schlaf sich kurzzeitig komplett verschließen. Als Folge sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut, der Körper schüttet das Stresshormon Adrenalin aus und verursacht damit eine Weckreaktion. Der Patient wacht auf, atmet wieder und schläft so schnell wieder ein, dass er den Vorgang um die Atempause (Apnoe) nicht bewusst mitbekommt.

    Das Problem: Schlaf-Apnoe-Patienten haben pro Stunde über 15 solche Aussetzer - ihr Körper kann sich folglich auch im Schlaf nicht erholen. Es spielt keine Rolle, ob ein Apnoe-Patient 5, 10 oder 15 Stunden schläft.

    Körperliche Folgen

    Die körperlichen Folgen der Schlafapnoe sind gravierend. Schon während der Atemaussetzer beginnt das Herz stärker zu pumpen, der Blutdruck steigt und damit das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. In einzelnen Fällen kann es bei einer Schlafapnoe zu Herzrhythmusstörungen kommen.

    Auch die Lebensqualität leidet. Da die Betroffenen schlecht schlafen, sind sie tagsüber oft sehr müde. Ihre allgemeine Belastbarkeit nimmt ab, und sie leiden unter Konzentrationsstörungen. Das Interesse an Sex sinkt. Manche Patienten entwickeln infolge der Schlafapnoe Ängste oder Depressionen.

    Das Schnarchen muss immer individuell therapiert werden - je nach Ursache.

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    • Akupunktur
      Die Akupunktur ist ein Behandlungskonzept der traditionellen chinesischen Medizin. Sie geht davon aus, dass Lebensenergie in bestimmten Bahnen (Meridianen) durch den Körper fließt. Diese Energie tritt an über 700 Punkten an die Hautoberfläche. Wird dieser Energiefluss gestört, zum Beispiel durch seelische Belastung oder durch Überanstrengung, können verschiedene Krankheiten und Schmerzzustände entstehen.Seit 1979 empfehlen Experten der Weltgesundheits-organisation die Akupunkturtherapie offiziell bei über 40 Krankheiten. In der Schmerztherapie und für die Heilung chronischer Erkrankungen ist die Akupunktur unverzichtbar geworden.

        • Schulter- Arm - Syndrom, Nacken- Kopfschmerzen, Chronische Rückenschmerzen, Ohrgeräusche- Tinnitus, Migräne, Schlafstörungen, Angstzuständen, Heuschnupfen, Raucherentwöhnung, Übergewicht

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          Infusion
          Hörsturz, Tinnitus und Schwindel

          Infusionstherapien wenden wir vor allem bei akuten Erkrankungen des Innenohres an (z.B. Hörsturz, Tinnitus, Gleichgewichtsstörungen). Die Infusionen Dauer in der Regel 45 - 60 Minuten und werden im Allgemeinen sehr gut vertragen. _______________________________________________________________________________________________________

        • Fazialisparese
          Die antiphlogistisch-rheologische Infusionstherapie (ARIT) mit Prednisolon, Dextran 40 und Pentoxifyllin, bekannt als "Stennert-Schema", gilt als etablierte Behandlung der akuten idiopathischen Fazialisparese (AIFP).
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          Grippaler Infekt
          Bei grippalem Infekt mit Fieber, Gliederschmerzen, ausgeprägter Schwäche kann die hochdosierte Vitamin C Infusion zur Stärkung der körpereigenen Abwehr eingesetzt werden. Zusätzlich enthält die Infusion weitere wichtige Komponenten zur Steigerung der Abwehrkraft des Körpers. Der Krankheitsverlauf kann dadurch deutlich verkürzt werden.

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          Hörgeräte

          Wird bei einer Untersuchung festgestellt, dass bei Ihnen eine Hörstörung vorliegt, führen wir in einem zweiten Schritt eine so genannte sprachaudiometrische Untersuchung durch, um Ihr Sprachverständnis zu untersuchen.

          Denn ein herausragendes Merkmal des Hörorgans ist nicht nur die einfache Aufnahme von Tönen, sondern auch die Verarbeitung von komplexen akustischen Informationen, aus denen unsere Sprache zusammengesetzt ist.

          Mittels der Sprachaudiometrie lässt sich überprüfen, wie viele der im Test angebotenen ein- und mehrsilbigen Wörter von Ihnen nicht nur gehört, sondern auch verstanden werden können. Letztlich gibt diese Untersuchung Auskunft darüber, ob eine Hörgeräteversorgung für Sie von Nutzen sein wird.

          Basierend auf den Ergebnissen der Audiometrie empfehlen wir ein passendes Gerät.

           

           

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          Eigenbluttherapie
          Das meist intramuskulär injizierte Eigenblut trägt Informationen, die dem Immunsystem an einem "unerwarteten" Ort präsentiert werden und Immunreaktionen auslösen, die das gesamte Abwehrsystem stimulieren. Die gesteigerte Abwehr entfaltet ihre Wirkung dann im Gesamtorga-nismus und kann zur Abheilung eines chronischen Prozesses führen.

           

          Die folgenden Indikationen haben sich bei uns in der Praxis bewährt:
          Akne
          akute und chronische Infektionen
          Allergien
          chronische Erschöpfungszustände
          chronische Pilzerkrankungen
          Durchblutungsstörungen
          Ekzeme (Hautausschläge)
          Immunschwäche
          Neurodermitis
          Verzögerte Erholung nach schwereren Erkrankungen (Rekonvaleszenz)
          Wechseljahrsbeschwerden (Schwitzen, Hitzewallungen)
          Weichteilrheuma


HNO PRAXIS  :: Cora Rimoczi :: Ärztin für Hals, Nasen, Ohrenheilkunde, Kosmetische Laserchirurgie, Akupunktur :: HNO-Wuelfrath.de